Die Story

2018 fasste David Müller den Entschluss, einen weiteren Stuhl  zu entwickeln. Beim Entwerfen nahm er die Optik der 50-er Jahre auf, sowohl im Stuhlgestell, als auch in der Kontur der Lehne und Sitzfläche. Dabei liess er sich von Modellen aus Brockenhäusern inspirieren. Die Materialisierung in Oberflächenlinoleum, Sperrholz und einem Stahlgestell reizte ihn schon lange. Er fertigte mehrere Skizzen, CAD Zeichnungen und Prototypen.

 

Für die verfeinerte Ausführung seines Stuhls suchte David Müller anhand der ersten Formteile, die er selbst im Atelier anfertigte, in ganz Europa bei verschiedenen Sperrholzherstellern nach passenden Lehnen und Sitzflächen. Er überzog die Sperrholzteile mit der kleinen Vakuumpresse eigenhändig mit Oberflächenlinoleum und entwarf das passende Gestell dazu. Ein erstes entstand, indem er ein altes Stuhlgestell aus dem Brockenhaus umbaute. Nach und nach, beim Bauen von vier weiteren Prototypen entwickelte sich das heutige Stuhlgestell, in Chromstahl, welches Sitz und Lehne trägt. Trotz seiner Leichtigkeit und dem schlichten Design ist der Stuhl äusserst stabil und erfüllt hohe ergonomische Ansprüche.

 

Nachhaltigkeit und die lokale Produktion sind David Müller ein besonderes Anliegen. Die Zusammenarbeit mit Hess & Co. AG in Döttingen kam ihm sehr gelegen. Die Firma verwendet für seinen aargauer stuhl ausschliesslich Schweizer Buchenholz. Im Nachbardorf, in Klingnau, fertigt die Firma Müller Biegetechnik AG nach seinem Design das Stuhlgestell in Chromstahl. David Müller baut den Stuhl in seinem Atelier in Oftringen schliesslich selbst zusammen.

 

 

 

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